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KNS Podcast #02: Sicherheit im Öffentlichen Raum

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Terroranschläge, Amokläufe, Massenmorde wie zuletzt in Las Vegas: Wie steht es um die Sicherheit im Öffentlichen Raum? In der zweiten Folge des KNS Podcasts spreche ich mit meinen Kollegen Malte Roschinski (Plan4Risk) und Yan St-Pierre (Modern Security Consulting Mosecon Group GmbH) über die Frage, wie man mit der Angst vor der Bedrohung umgeht.

Wir diskutieren Methoden und Konzepte, die die Risiken verringern können, Opfer einer Gewalttat auf Konzerten, Weihnachtsmärkten oder anderen Orten mit hohem Publikumsverkehr zu werden. Von zentraler Bedeutung ist hier das Konzept des Situationsbewusstsein (engl. situational awareness).

Den Podcast finden Sie auch auf SoundCloud und bei iTunes.

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KNS Podcast #01: Aktuelle Entwicklungen im Terrorismus in Europa

Wie entwickelt sich der Terrorismus in Europa? In der ersten Ausgabe des Podcasts des Konsortiums Neue Sicherheit (KNS) spreche ich mit meinen Kollegen Malte Roschinski von Plan4Risk und Yan St-Pierre von der Modern Security Consulting Mosecon GmbH über aktuelle Trends und Entwicklungen bei Terroranschlägen in Europa, unter anderem im Hinblick auf die Auswahl der Ziele und die Taktiken und den Modus Operandi der Terroristen.

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Was Terroristen wollen

Terroristen wollen vor allem eines: Aufmerksamkeit. Je größer die Aufmerksamkeit nach einem Anschlag, desto erfolgreicher ist dieser aus Sicht der Terroristen. Tatsächlich verfolgen Terroristen mit einem Anschlag eine Reihe von Zielen; das Töten unschuldiger Menschen ist dabei nur ein Mittel zum Zweck.

Bereits bei der Planung eines Anschlags kalkulieren Terroristen die anschließende Berichterstattung mit ein. Aus Sicht der Terroristen bemisst sich der Erfolg eines Anschlags heutzutage vor allem an seiner medialen Verbreitung. Überspitzt formuliert: Für Terroristen ist eine breite Öffentlichkeit wichtiger als die Zahl der Opfer.  Weiterlesen

Buch: „Terrorismus – wie wir uns schützen können“

Auf diesen Moment habe ich lange gewartet: Heute erscheint im Murmann Verlag mein Buch „Terrorismus – wie wir uns schützen können“.

„Jeder kann etwas gegen die Bedrohung durch den Terrorismus tun“ lautet das Credo des Buches, an dem ich in den vergangenen Monaten intensiv gearbeitet habe. Konkrete Handlungsempfehlungen zeigen die eigenen Handlungsspielräume in Gefahrensituationen auf und sollen helfen, das Gefühl der Hilflosigkeit, das viele Bürger angesichts der aktuellen Bedrohungslage empfinden, zu reduzieren. Mit seinem Fokus auf die Praxis füllt das Buch eine Lücke auf dem Markt.

Es geht mir in diesem Buch immer um die praktischen Aspekte von Terrorismus: Darum, was Terroristen mit ihren Anschlägen erreichen wollen, und wie sie bei der Planung und Durchführung von Anschlägen vorgehen. Darum, wie man sich im Falle eines Terroranschlags verhalten sollte,  und was jeder Einzelne tun kann, um der Bedrohung durch den Terrorismus etwas entgegensetzen kann. Denn Terrorismusbekämpfung ist nicht allein Aufgabe der Sicherheitsbehörden, sondern der gesamten Gesellschaft. Und dazu kann jeder Einzelne etwas beitragen.

 

Inhalt:

•    Was Terroristen wollen

•    Wie Terroristen vorgehen

•    Die Bedrohungslage in Europa

•    Verhalten bei Terroranschlägen

•    Was jeder gegen Terrorismus tun kann

 

Das Buch ist seit heute im Handel. Es kann über den Murmann Verlag sowie über den Online- und Offline-Buchhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz bezogen werden.

Ein Sommer der Gewalt: Würzburg, München, Ansbach

Es ist ein Sommer der Gewalt in Deutschland: erst der Terroranschlag in einem Regionalzug bei Würzburg, kurz darauf der Amokläufer von München, gestern schließlich der Anschlag in Ansbach. Vorangegangen waren diesen Taten der Massenmord in Orlando/Florida und der Terroranschlag per LKW in Nizza.

Diese Taten eint nach bisherigen Erkenntnissen nichts, die Verbindungen sind eher bei den Tätern selbst zu finden. Was sie alle gemeinsam hatten: psychische Probleme – und verworrene Motive für ihre jeweiligen Taten. Zudem waren sie allesamt Einzeltäter, zumindest was die Durchführung der Taten angeht.

Der Bezug zum Islamischen Staat (IS) ist im Falle Würzburgs noch nebulös, Weiterlesen

Interview: Massenmord in Orlando

Der Attentäter suchte sich gezielt Homosexuelle als Ziel aus: Der Anschlag auf einen Nachtclub in Orlando/Florida am 11. Juni 2016 war ein Massenmord mit der höchsten Zahl an  Toten in den USA seit dem 11. September 2001. Doch auch zwei Tage nach dem Massaker  sind nur wenige Fakten tatsächlich gesichert. War es eine vom Islamischen Staat (IS) gesteuerte Tat oder ein Hassverbrechen eines homophoben, psychotischen Einzeltäters?

Im Studiogespräch mit N24 diskutierte ich als Studiogast am 13.06.2016 mögliche Motivationen des Attentäters und Hintergründe des Anschlags.

Die Bezüge zum IS sind nach wie vor nebulös. Viel spricht für ein Hassverbrechen eines vom IS inspirierten Einzeltäters.

Strategie und Taktiken von Jihadisten: aktuelle Entwicklungen

Aktuelle Entwicklungen von Strategie und Taktiken von Jihadisten sind das Thema eines Artikels von mir, der Anfang April in der aktuellen Ausgabe der Sicherheitszeitschrift Protector&WIK (4/2016) erschienen ist. Hier einige Auszüge:

Paris war der endgültige Beweis, dass der Islamische Staat (IS) nun auch Europa ins Visier genommen hat. Die Anschläge waren von Sicherheitsbehörden und Beobachtern seit Monaten erwartet worden. Denn die Terror-Strategie der Jihadisten ist kein Geheimnis. Formuliert wurde diese Strategie bereits 2005 von einem der wichtigsten jihadistischen Vordenker überhaupt: Abu Musab Al-Suri.

Seine Gedanken zur Strategie des Jihadismus hat Al-Suri in seinem 2005 erschienenen Werk „Aufruf zum globalen islamischen Widerstand“ dargelegt. In seinem Buch propagiert Al-Suri zweierlei: Erstens eine Strategie des dezentralen oder führerlosen Jihad. Schließlich enthält die Schrift konkrete Anweisungen für die Durchführung von Terroranschlägen. Dabei spricht sich Al-Suri in aller Deutlichkeit für Massenmorde aus: Anschläge sollten möglichst viele Menschen töten; das vorrangige Ziel seien daher jene Orte, an denen sich möglichst viele Menschen versammelten: Sportveranstaltungen, Konzerthallen, Restaurants, Märkte, Hochhäuser, grundsätzlich jedes öffentliche Gebäude.

Mit seinem Vorgehen folgt der IS exakt der Doktrin Al-Suris. Die Anschläge von Paris und Brüssel waren Massenmorde ganz im Sinne des Jihad-Strategen. Den Weisungen Al-Suris entsprechend richteten sich die Anschläge allesamt gegen weiche Ziele, um möglichst hohe Opferzahlen zu garantieren.

Dabei stellen die Anschläge von Paris und Brüssel nicht nur in strategischer Hinsicht einen Meilenstein dar. Sie sind auch in taktischer Hinsicht bemerkenswert – und signalisieren einen neuen Trend im jihadistischen Terrorismus. Neu ist der Einsatz unabhängig operierender Hit-Teams, das Vorgehen gegen mehrere weiche Ziele unterschiedlicher Natur sowie der kombinierte Einsatz von Schusswaffen, Bomben und Sprengstoffgürteln.

Weiterlesen? Laden Sie den vollständigen Artikel hier herunter. Oder bestellen Sie die aktuelle Ausgabe auf sicherheit.info.

Interview: Terror in Brüssel

Nach Paris jetzt Brüssel: Erneut haben sich Terroranschläge in Westeuropa innerhalb weniger Monate gegen Zivilisten gerichtet. Das Ziel der Terroristen bei den Anschlägen am 22.03.2016 auf den Flughafen und die Metro von Brüssel: Massenmord durch Angriff sogenannter weicher Ziele. Über die Folgen dieser Strategie und die damit verbundenen Herausforderungen und Probleme für die Sicherheitsbehörden Europas bei der Aufklärung jihadistischer Strukturen spreche ich im Interview mit Wirtschaftswoche Online. Eine weitere Erkenntnis: Auch in Deutschland ist jederzeit mit ähnlichen Anschlägen zu rechnen.

Interview: Die Anschläge von Paris und die Folgen für Europa

Die Anschläge von Paris am 13.11.2015 haben die Welt erschüttert – und stellen eine neue Dimension des Terrors in Europa dar. In einem ausführlichen Interview mit Wirtschaftswoche Online diskutiere ich mit Niklas Dummer unter Anderem die Fragen, ob die französischen Sicherheitsbehörden versagt haben; inwieweit Deutschland und seine Behörden auf die  Abwehr von Terroranschlägen vorbereitet sind; und ob Flüchtlinge aus Syrien eine Gefahr für die innere Sicherheit Deutschlands darstellen.

Fazit: Ungemütliche Zeiten stehen bevor.

Update 24.11.2015: Aus Anlass der Absage des Fussballländerspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden am 17.11.2015 erkläre ich im Gespräch mit Focus Online, wie man sich im Falle eines Bombenanschlags verhalten sollte. Diese Tipps hatte ich zum Teil bereits in einem Text für Focus Online im Juli 2014 dargelegt.

Interviews: IS, Entführungen, Terrorgefahr in Deutschland

Der Terror der Jihadisten, allen voran des Islamische Staates (IS) alias ISIS, versetzen weiterhin die Welt in Aufruhr. Die zahlreichen Enthauptungen von Geiseln durch den IS haben das Thema nun endgültig in den Brennpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Im Rahmen der Sendung „Lukrative Propagandaschlacht“ im Deutschlandfunk sprach ich am 16.02.2015 mit Bettina Rühl über die Hintergründe und Zusammenhänge von „Entführungsindustrie“ und Sicherheitsbranche sowie die Verbindung von Terrorismus und Kriminalität in Nordafrika: Weiterlesen

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KNS Podcast #02: Sicherheit im Öffentlichen Raum

Terroranschläge, Amokläufe, Massenmorde wie in Las Vegas: Wie steht es um die Sicherheit im Öffentlichen Raum? In der zweiten Folge des KNS Podcasts spreche ich mit meinen Kollegen Malte Roschinski (Plan4Risk) und Yan St-Pierre (Modern Security Consulting Mosecon GmbH) über die Frage, wie man mit der Angst vor der Bedrohung umgeht.

Wir diskutieren Methoden und Konzepte, die die Risiken verringern können, Opfer einer Gewalttat auf Konzerten, Weihnachtsmärkten oder anderen Orten mit hohem Publikumsverkehr zu werden. Von zentraler Bedeutung ist hier das Konzept des Situationsbewusstsein (engl. situational awareness).

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