Doppelfolge zum Thema Terrorismus! In den Episoden #08 und #09 des KNS Podcasts diskutiere ich mit Malte Roschinski und Yan St-Pierre, warum das Phänomen Terrorismus so schwer zu greifen ist – und welche praktischen Auswirkungen diese Unklarheiten bei der Bekämpfung des Terrorismus nach sich ziehen.

In Episode #08 geht es um um die Frage nach der Definition von Terrorismus. Der Umstand, dass es weltweit keine einheitliche Definition von Terrorismus gibt, wirft bei der Einordnung, Bewertung und Strafverfolgung von Gewalttaten zahlreiche Fragen auf: Was macht einen Terroranschlag eigentlich zu einem Terroranschlag? Ab wann ist eine Gewalttat als terroristisch zu bewerten – und wer entscheidet das? Welchen Nutzen haben zum Beispiel Politiker und Behörden davon, Gewalttaten als terroristisch zu kategorisieren? Was wären die Folgen einer einheitlichen Terrorismus-Definition?

Was zunächst nach dröger Theorie und Haarspalterei klingt hat für die Praxis der Terrorismusbekämpfung handfeste Konsequenzen. Wir diskutieren in diesem Zusammenhang prominente Terroranschläge der jüngsten Geschichte in Deutschland und Europa – und sind nicht immer einer Meinung.

In Episode #09 gehen wir weiter in die Tiefe und beleuchten die Grauzonen des Terrorismus. Dabei diskutieren wir Überschneidungen und Unterschiede zu Amokläufen sowie zu politisch motivierten Gewalttaten und der Frage, ob von psychisch kranken Menschen verübte Taten als terroristisch gelten oder nicht.

Den Podcast finden Sie auf SoundCloud und bei iTunes.

Wir freuen uns über Fragen und Kommentare via Twitter an @KNSBerlin.

 

Viel Spaß beim Hören!

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